Tanzen – mit Morbus Bechterew

Leo, eine 30-jährige Choreografin und Tanzschaffende, litt plötzlich unter Schmerzen, die zunächst als harmlose Verletzung oder Zerrung abgetan wurden. Doch die Schmerzen verschlimmerten sich und Leo fühlte sich von den Ärzten nicht ernst genommen. Ein Arzt behauptete sogar, dass sie nicht mehr professionell tanzen könne. Leo war frustriert, da ihr Gesprächspartner anscheinend wenig Verständnis für ihre Tanzkarriere hatte. Sie begann sich zu fragen, wie es möglich sei, ihre Situation zu bewältigen.

„Ich habe eben oft das Gefühl gehabt, da nicht ernst genommen zu werden, was ich eigentlich sage.“

Die morgendliche Bewegung wurde zur Herausforderung, da Leo sich steif fühlte und Schmerzen hatte. Sie versuchte, sanfte Bewegungen durchzuführen, um die Steifheit zu lösen. Körperliche Aktivitäten wie Schwimmen, Pilates und eigene Übungen halfen ihr, mobil zu bleiben. Auf emotionaler Ebene half ihr das Schreiben und der Austausch mit Freunden, sowohl über ihre Erkrankung als auch über andere Themen.

Leo begab sich in rheumatologische Behandlung bei Dr. Spiller. Eine Kernspintomographie zeigte deutliche Entzündungen in den Iliosakralgelenken, obwohl auf Röntgenbildern keine eindeutigen Veränderungen sichtbar waren. Die Diagnose lautete auf nicht-radiografische axiale Spondyloarthritis. Die Therapie basierte auf zwei Säulen: Bewegungstherapie und medikamentöse Therapie. Physiotherapie wurde empfohlen, um die Wirbelsäulenbeweglichkeit zu erhalten. Die medikamentöse Therapie zielte auf die Entzündung ab und orientierte sich an subjektiven Bewertungen des Patienten.

Leo rät anderen Betroffenen, sich frühzeitig mit anderen auszutauschen und offen über ihre Krankheit zu sprechen. Der Kontakt zu Gleichgesinnten könne erleichternd sein, da sie das Verständnis für ihre Situation teilen.

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